Regent Seven Seas Cruises erweitert die neue Prestige-Class um ein drittes Luxuskreuzfahrtschiff: Fincantieri hat von der Muttergesellschaft Norwegian Cruise Line Holdings (NCLH) einen Auftrag für ein weiteres Ultraluxus-Schiff erhalten. Die Auslieferung ist für 2033 vorgesehen. Das Schiff wird ein Schwesterschiff der „Seven Seas Prestige“, die 2026 in der Fincantieri-Werft in Marghera abgeliefert werden soll; ein zweites Schwesterschiff ist bereits für 2030 terminiert.
Wie die beiden vorausgehenden Schwesterschiffe soll der dritte Neubau dieser Baureihe eine Tonnage von rund 77.000 BRZ haben und mit einer Länge von 257 Metern Platz für 822 Passagiere bieten. Außer der Ankündigung „modernste Umwelttechnik“ nennen Reederei und Werft aktuell keine weiteren technischen Details.
Regent hatte im Juni 2024 den Namen „Seven Seas Prestige“ für das erste Schiff der neuen Schiffsklasse mit Auslieferung 2026 angekündigt. Ihre erste Kreuzfahrt findet nach aktuellem Stand Mitte Dezember 2026 statt. Daneben war bereits ein zweites Schiff der Baureihe für ursprünglich 2029 geplant, das nach der aktuellen Fincantieri-Pressemitteilung offenbar auf 2030 verschoben wurde.
Regents Muttergesellschaft NCLH verfolgt seit 2024 eine über mehrere Jahre gestreckte Neubaustrategie: Vier große Schiffe für Norwegian Cruise Line von 2030 bis 2036 (neue Schiffsklasse, BRZ 226.000) sowie ebenfalls neue Schiffsklassen bei Oceania (Sonata-Class) und Regent Seven Seas (Prestige-Class), alle gebaut von Fincantieri. Die Strategie sieht größere Einheiten je Marke vor, mit wachsendem Platzangebot pro Passagier und ohne absehbare Rückkehr zu NCLs früherem Werftpartner Meyer.
Regent hatte in den vergangenen Jahren die Explorer-Klasse aufgebaut: Seven Seas Explorer (2016), Seven Seas Splendor (2020) und Seven Seas Grandeur (2023). Mit der Prestige-Klasse folgt nun eine größere Baureihe oberhalb der Explorer-Schiffe. Die drei Explorer-Neubauten kamen ebenfalls von Fincantieri.
Die Seven Seas Navigator, die 2026 eigentlich die Regent-Flotte verlassen und mit einem Langzeit-Chartervertrag an den Residenzschiff-Anbieter Crescent Seas gehen sollte, bleibt nach Platzen des Chartervertrags vorerst ebenfalls in der Flotte. So wie übrigens auch die Insignia bei Oceania Cruises, die 2027 ebenfalls an Crescent Seas gehen sollte.




